Bewusst Teil 1/3

Aktualisiert: vor 2 Stunden

Meine Geschichte als Ordnungscoach

Bewusst, ich verwende dieses Wort sehr häufig und bewusst. Aber warum?


Im DUDEN habe ich diese Bedeutung entdeckt:

  • absichtlich, gewollt und willentlich

  • klar erkennend, geistig wach


Falls du den genauen Zusammenhang mit Beispielen nachschlagen möchtest, kannst du dies gerne beim DUDEN machen.


Für mich ist das, was es noch aussagen und ausdrücken kann, noch viel interessanter, deshalb habe ich meinen Bewusstseinsprozess folgendermaßen unterteilt:


  1. Mein Erwachen und die Erfahrungen mit dem „Bewusst“

  2. Meine Wünsche und Werte

  3. Wie sich „Bewusst“ (oder vielleicht besser Bewusstsein) auf Ordnung, den Ordnungsprozess und meine Arbeit auswirkt

Mein Erwachen und die Erfahrungen mit dem „Bewusst“


Als ich das Wort „bewusst“ bewusst in meine Leben integrierte, ahnte ich noch nicht, was für eine Lawine ich für mich losgetreten habe. Zum Glück im positiven Sinne.


Nach der Schule kommt die Arbeit, so kennen wir es doch, oder?


Na gut, wenn wir es etwas genauer nehmen würden, sollten wir spätestens zum Abschluss unserer Schulzeit einen Berufswunsch haben und im Idealfall, zeitnah einen Studien- oder Ausbildungsplatz vorweisen können.


Zu meiner Zeit (übrigens, ich bin noch nicht so alt) war es noch sehr fragwürdig, eine Auszeit zu nehmen, geschweige denn eine unbegründete Lücke im Lebenslauf zu haben.


Also ich war startklar, Schule fertig, Ausbildungsplatz fix und ich konnte sogar mit einem genau abgestimmten Praktikum glänzen.


So, jetzt nur noch die Ausbildung schaffen und schon stehe ich endlich auf eigenen Füßen im Leben, habe Geld, finde meine bessere Hälfte, gründe eine Familie und kann mein eigenes, individuelles und selbstbestimmtes Leben führen.


Das hört sich doch logisch an und ich sah mich sogar schon, „vor meinem inneren Auge“ mein eigenes Leben leben. Das wird schön. Davon träumt doch wirklich Jede*r!


Aber Moment mal!


Als ich als junge Erwachsene so dahinlebte und mein Ziel immer mehr Gestalt annahm, fiel mir plötzlich auf:


Irgendwie hat die Mehrheit das gleiche Ziel. Bin ich wirklich so einzigartig, so besonders mit meinen Träumen und Zielen?


Erst nach einer ganzen Zeit merkte ich, dass mich diese Frage nicht mehr losließ.

Ich fragte mich warum, ich bestimmte doch mein Leben selbst, oder nicht?


Mir wurde bewusst, welch großen Einfluss die Umgebung und die Gesellschaft, in die ich hinein geboren wurde, auf mich hat.

Mir fiel sogar gleich ein passendes Sprichwort ein, es ist ein afrikanisches, soweit ich weiß: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“.


Okay, es ist wohl ein globales Phänomen. Ich fing an, mich zu beobachten. Und war verblüfft, wie viele Entscheidungen, Gedanken, Handlungen und Einstellungen, bei denen ich dachte, sie seien auf meinen Mist gewachsen, gar nicht wirklich von mir allein stammten.

Wie viel durch Vermieter, Nachbarn, Kollegen, Lehrer und sogar noch durch das Geschlecht und meine Familie beeinflusst, erwartet oder vorausgesetzt wurde.


Vielleicht denkst du jetzt, na und? Das ist doch nichts Neues. Bräuche, Sitten und Regeln gibt es schon immer, was für eine Erleuchtung soll das hier jetzt sein?


Keine Erleuchtung. Ein Bewusst-Werden.


Ich bin keine Rebellin. Und ich möchte auch nicht die Weltherrschaft an mich reißen oder das Rad neu erfinden. Es war für mich ein Weckruf.


Also fing ich an, mein bisheriges Leben bewusst zu durchleuchten und einiges genauer anzuschauen und zu hinterfragen und merkte, wie ich plötzlich immer mehr zu mir selbst fand.


Durch die Selbstreflektion konnte ich auf einmal besser Themen loslassen, Situationen, Personen und deren Handlungen anders nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht immer für guthieß und mich von Altlasten befreien.


Ich übernahm immer mehr Verantwortung für mein eigenes Leben, meine Aussagen, Einstellungen und entschied bewusster, was ich wirklich brauchte und wollte. So fing ich tatsächlich immer mehr mein selbstbestimmtes und individuelles Leben an.


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